2017_08_26: Lechnermauern/ Bartlrisse, Heimat im Schlafe, Aquarium

Samstagfrüh geht es mit der Raxseilbahn hinauf auf das Raxplateau. Der Weg zu den Lechnermauern ist zum Glück kurz und auch mit schweren Rucksack kein Problem. Als erste Route kletterten wir die Bartlrisse. Die erste Länge wartet gleich mal mit viel losem Schutt, Gras durchsetzten Fels und wenig Sicherungsmöglichkeiten auf. Hin und wieder gibt es jedoch einen Bohrhaken und die Schwierigkeiten sind nicht allzu hoch. Ab der 3ten Seillänge beginnt die Kletterei richtig Spaß zu machen. Hier starten die Risse, nach der die Route benannt wurde. In der 5ten Seillänge dann eine kleine Höhle, aus der man spreizend hinaus klettert und viel Luft unter dem Arsch hat. Die letzten Längen sind auch schnell geklettert und somit sind wir bald wieder am Fuß der Lechnermauern. Gestärkt nach einer kleinen Jause steigen wir in die Route Heimat im Schlafe ein. Plötzlich zieht ein Gewitter auf und der Himmel verdunkelt sich. Angespornt durch das nahe Donnergrollen klettern wir so schnell wir können. Die Schlüsselstelle in der 7ten Seillänge hält uns jedoch ein wenig auf. Marios Zehen spielen in den engen neuen Kletterpatschen nicht mehr mit, darum probiere ich die Schlüssellänge. Gute Lochzüge in der leicht überhängenden Wand führen zu der Schlüsselstelle. Das herannahende Gewitter liegt mir ein wenig im Nacken als ich mir die richtige Griff- und Trittsequenz überlege um die Stelle zu überwinden. Im zweiten Versuch konnte ich das Gewicht so verlagern, dass der Aufleger zu halten war und konnte die Stelle überklettern. Der anschließende Riss pumpt noch ordentlich, aber ist zum Glück einfacher Nach der Länge suchten wir uns den einfachsten Weg aus der Wand, damit Marios Zehen nicht noch länger leiden mussten. Das Gewitter ist zum Glück an uns vorbeigezogen und am Abend kam sogar nocheinmal die Sonne kurz hervor.

Am nächsten Tag wollten wir noch die Route Aquarium probieren, wobei Mario nicht sicher war, ob er mit seinen Zehen noch klettern konnte. Wir kamen bis zu 3ten Seillänge, danach beschlossen wir die Route abzubrechen. Der Weiterweg schaut recht viel versprechend aus und wird wohl beim nächsten Lechnermauernbesuch weiter erkundet.

Wieder im Tal angekommen, schlossen wir das schöne Alpinwochenende noch mit einem Sprung in die kühle Schwarza ab.

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